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Meine MS-Geschichte
MS & LDN
Tagebuch
Das Buch: LDN - niedrig dosiertes Naltrexon


 

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Meine MS-Geschichte

2004 verliess mein Mann mich wegen einer wieder gefundenen Schulliebe. Er verliess aber nicht nur mich sondern einen Sohn von elf Jahren, unseren Hund und 2 Islandpferde (die ich dann weggeben musste ). Darauf hin bekam ich Depressionen und es brauchte lange bis ich das richtige Antidepressivum fand.

Der Schock des plötzlichen und völlig unerwarteten Verlassenwerdens hat wahrscheinlich  die latent vorhandene MS endgültig ausbrechen lassen wobei das schleichend kam.

Bis mich ein befreundeter Arzt 2010 zum Neurologen schickte, der dann nach einer Rückenmarkpunktion feststellte, dass ich MS habe.

Ca. 1978 hatte ich wohl schon den ersten Schub, der sich über eine Sehstörung manifestierte. Etwa 6 Jahre später hatte ich eine Sprachstörung. Beides liess sich damals durch Blutverdünner beheben.

Ich hasste schon immer Hitze und zu Fuss gehen, wohl deshalb wurde ich schon früh zur Reiterin (ich sass jetzt bestimmt 5 Jahre nicht mehr auf (da ich ja keine eigenen Pferde mehr habe). Und müde war ich schon früher jeweils spätestens am Nachmittag. Damals glaubte ich, ich sei einfach faul, da ich mir diese Müdigkeit nicht erklären konnte.

Wahrend der Ehe betreute ich die Pferde, die wir beim Haus hatten, ganz alleine und den Hund und das Kind (zeitweise mit AuPair) und den Haushalt (zeitweise mit Putzhilfe) und servierte zum Mittagessen immer einen 3-Gänger. Mein Mann war selbständiger Werbetexter und arbeitete zu Hause.

Eine gute Freundin sagte mir kürzlich, wie sehr sie mich bewundert hatte, als ich neben all dem auch noch einen Reitkurs organisierte mit dem Kind, das noch nicht mal laufen konnte. Und sie schimpfte mit mir, dass ich glaubte, ich sei wohl faul und nutzlos.

Ein Jahr nach der Diagnose MS begann ich im Juli 2011 auf Anraten meines Neuro‘s eine Behandlung mit Betaferon - das weitere Schübe verhindern solle, welche ich nach 2 Monaten einstellte. Ich hatte schwerste Depressionen, Haarausfall, Appetitlosikeit (verlor 6 kg von 72 auf 66kg, schlimmere Müdigkeit als je. Ich war ein Wrack!

Ende August hörte ich also mit diesem Gift auf und nun geht es mir wieder annähernd wie zuvor. Die Betaferon-Behandlung bezahlte zu 90% meine Krankenkasse (sfr. 1‘700.- eine Monatspackung!). Ich hoffe jetzt, dass sich das Gift schnell rausspült und trinke so viel wie möglich.

Etwa 2 Wochen nach  Beendigung dieser Giftkur erzählte mir eine Freundin aus Island  (sie ist Schweizerin und ihre Schwester hat auch MS) sie hätte im Fernsehen einen isländischen Arzt gesehen, der  sich sehr für LDN bei MS-Patienten einsetzt. Sie meinte, ich soll das mal probieren.

Ich  kümmerte mich darum und fand BLOGs zu 'LDN bei MS' von Silvia http://www.ldnhilft.org/ von wo aus ich viel erfuhr über LDN. Auch Kontakt zu Dr. Skip, der mir als Bezugsquelle folgendes angab: Quinlan Pharmacy in Dublin, Ireland. Ich versuchte nun meinen Neuro dazu zu bringen, mir das LDN zu verschreiben und mit mir diesen Versuch zu machen von dem ich mir Erleichterung erhoffe. Es hat nicht geklappt. (weshalb ich trotzdem LDN nehmen kann - siehe 'Meine MS & LDN' und Tagebuch.

Ich habe soeben aus Deutschland (info@fauerbach-apotheke.de) LDN 1.5mg erhalten (dass ich's bekam war ein Versehen der Mitarbeiter dort) und fange nun mit dieser schonenden Behandlungsmethode an.

Frauenfeld, Mitte September 2011 

Weiter geht's im Tagebuch




 
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